• Reinhard K. Sprenger, zvg
    Psychologisierung ist ein Irrweg

    Es gab eine Zeit, da war das Seelenleben eines Menschen gottähnlich. Das ist lange her. Die Zeichen stehen auf Transparenz: Alles soll sich öffnen, alles muss ans Licht gezogen werden. Das ist ein Fehler.

  • Reinhard K. Sprenger, zvg
    Die Frauenquote

    In Deutschland soll sie nun eingeführt werden – angesichts nicht nur niedriger, sondern sogar sinkender weiblicher Repräsentanz in vielen Leitungsgremien der Wirtschaft. Was aber bedeutet das?

  • Reinhard K. Sprenger, zvg
    Mehr Empathie im Arbeitsalltag?

    Die Forderung hat Konjunktur. Aber sie unterschlägt: Wir können keine Aussagen über die Beweggründe anderer Menschen machen, die über die Projektion der eigenen hinausgehen.

  • Reinhard K. Sprenger, zvg
    Authentizität ist Fiktion

    Hinter dem Begriff steckt der Wunsch nach Glaubwürdigkeit und Echtheit. Aber: Authentisch sein, die Wahrheit sagen und nichts als die Wahrheit, das taugt nicht für alle Lebenslagen.

  • Reinhard K. Sprenger, zvg
    Konflikt – Über die Mehrdeutigkeit der Welt

    „I love managers with one arm and one hand.“  – “Why is that?” “Because I hate managers always saying ‘But on the other hand…’”

  • Reinhard K. Sprenger, zvg
    Als die Welt zum Stehen kam

    Dass Unvorhersehbares passiert, mag nicht unsere freie Wahl sein. Wie wir darauf reagieren, schon.

  • Reinhard K. Sprenger, zvg
    Nirgendwo hin

    Als Kind hatte ich oft den Wunsch, morgens lange liegen zu bleiben. Heute bleibe ich liegen. Ich muss nirgendwo hin. Ich kann nirgendwo hin. Ich darf nirgendwo hin.

  • Reinhard K. Sprenger, zvg
    „Bitte nicht helfen, es ist auch so schon schwer genug!“

    Auf einer Bürotür las ich diesen Satz. Warum musste ich lachen? Weil man mit „Helfen“ zumeist etwas eindeutig Gutes verbindet, obwohl das so eindeutig nicht ist.